aktualisiert am
10.01.2017

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Chronik

Durmersheimer Hexenclub e.V.

 

Wir über uns


Am 7.10.1996 wurde der Durmersheimer Hexenclub  e.V. gegründet. Wir haben derzeit 190 Bäretriewer-Hexen, davon sind 39  Kinder und Jugendliche.

Wir treiben rund um die Fastnachtszeit  unser Unwesen und gehen auf Umzüge und Brauchtumsabende in der näheren  und manchmal auch weiteren Umgebung. Am Schmutzigen Donnerstag wird  Durmersheim verhext: Wir fegen die Straßen, übernehmen das Zepter im  Dorfleben, stürmen das Rathaus und entmachten den Bürgermeister. Danach  wird gefeiert bis "in die Puppen".
Wer Lust und Interesse hat,  kann uns ja einmal besuchen kommen, entweder am Schmutzigen Donnerstag  oder auf Umzüge
Und  wer denkt, am Aschermittwoch ist alles vorbei, hat sich getäuscht: Die  ganz hartgesottenen gehen eine Woche später in manchen Jahr auch noch  ins Elsas, die Schweiz oder nach Weil, um dort nochmals das Häs und den  Besen zu schwingen. Und es macht wieder Spaß
Sollte jetzt evtl.  jemand Lust bekommen haben, Mitglied bei uns zu werden: Wir freuen uns  über Zuwachs in jeder Gruppe, ob aktiv oder passiv, männlich oder  weiblich:

Und jetzt noch eine Spur von Kultur:

Der Name „Bäretriewer“ hat natürlich auch einen tieferen Sinn, der seinen Ursprung in einer - natürlich - wahren Geschichte hat. Kurz gesagt: Es war einmal ...... in grauer Vorzeit ein Mensch (männlich!), der ein klein wenig zu tief ins Glas geschaut hatte und auf dem nächtlichen Nachhauseweg aufgrund dringender Geschäfte einen Abstecher ins Maisfeld wagte und dort plötzlich durch ein schauriges Knurren und Brummen erschreckt wurde. Unser wackerer Zeitgenosse erkannte natürlich sofort, dass es sich bei dem Verursacher dieser Geräusche nur um einen riesigen Bären handeln konnte, und so lief er laut um Hilfe schreiend wieder ins Dorf (ob er Zeit fand, seine Kleidung wieder zu richten, wurde leider nicht überliefert). Und natürlich waren auch damals schon die Durmersheimer ein tapferes und hilfsbereites Volk, welches sich sofort bis an die Zähne bewaffnete, um den Bären zu jagen. Vom Kleinkind bis zu den Urahnen, alle stürmten sie todesmutig das Maisfeld, keiner ist feige zurückgeblieben. Und siehe da, sie haben das Untier ausfindig gemacht und umzingelt! Allerdings nannte man auch damals schon einen Hund mit Locken „Pudel“ und nicht „Bär“!

Tja, ‘e bissle peinlich“ war’s wohl schon, aber seither haben die Durmersheimer halt ihren Spitznamen „Bäretriewer“ weg.

Bäretriewer-Hexen:

 

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